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TRIGGERWARNUNG

Diese Blogeinträge enthalten Inhalte zu dysfunktionalen Familiendynamiken, familiären Konflikten, emotionalen Übergriffen und Kindheitserfahrungen, die schmerzhaft oder retraumatisierend wirken können. Bitte entscheide selbstverantwortlich, ob und wann du bereit bist, diese Texte zu lesen. 

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Irgendwann habe ich aufgehört, mir selbst zu glauben. Nicht abrupt. Nicht bewusst. Sondern schleichend. Ich saß da und wusste: Irgendwas stimmt hier nicht. Aber ich kam nicht mehr an diesen Punkt, an dem man sagen kann: Das ist meine Wahrheit und sie steht. Zu viele Stimmen. Zu viele Versionen. Zu viele Blicke von außen, die mir erklärten, wie das alles eigentlich gemeint sei. Also habe ich etwas getan, was mir schwerfällt: Ich habe jemanden von außen gefragt. Nicht, um Recht

Ein Versuch von Nähe

Es liegt noch immer in einer Schublade, das Buch, das meine Mutter mir geschenkt hat. „An meine Tochter“ steht auf dem Cover, in zarten goldenen Buchstaben, als wollte der Titel Trost spenden. Drinnen ihre Handschrift: gleichmäßig, rund, ohne Zittern, ohne Eile. Kaum ein Wort durchgestrichen, kein verschriebener Buchstabe, kein spontaner Gedanke. Alles wirkt kontrolliert, überlegt, wie ein sorgfältig komponiertes Selbstporträt. Ein Buch, das Nähe suggeriert, aber Distanz atme

Die Maus, die anders war

Ich erinnere mich an diesen ersten Schultag, als wäre er eingebrannt in meine Haut. Einschulung. Alle redeten davon, wie aufregend es...

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