top of page

Operation am offenen Herzen

  • Autorenbild: Sophia A. Marten
    Sophia A. Marten
  • 13. Feb.
  • 10 Min. Lesezeit

Es gibt Leute, die sagen leichtfertig so etwas wie: „Dann brich doch den Kontakt ab.“ Als wäre das einfach ein Ausschalt-Knopf, ein Hebel den man easy umlegt. Zack, Licht aus. Klick, Ruhe im Karton. Ende der Geschichte, neue Staffel, neues Glück. Und jedes Mal denke ich mir nur: Ihr habt keine Ahnung, wovon ihr redet.


Die Familie zu verlieren ist kein Ereignis, welches einfach so über einen hinweg schwappt. „Oh, hoppla - hab ich gar nicht kommen sehen, irre“. Nein, die Ursprungsfamilie zu verlieren ist ein Prozess, ein Dauerzustand. Ein stilles Nachbrennen, ein ständiges Nachjustieren im Kopf, im Körper, im Alltag. An jedem verdammten Tag deines Lebens. Es ist eine Entscheidung, die du nicht nur ein einziges Mal treffen musst, sondern immer und immer wieder. Jeden Tag. In klein, in groß, in Rückfällen, in Wut. In Trauer. In dem absurden Moment, wo du dich beim Zähneputzen dabei ertappst, wie du in deinem Kopf die immer gleiche Diskussion abspulst und wiederholst, die vor Jahren mit einer nahestehenden Person eskaliert ist. Und es sich für dich noch immer so real anfühlt, als wäre es erst gestern passiert. Dein Körper noch immer so darauf reagiert wie an jenem Tag vor langer Zeit. Noch immer hast du diesen Kloß im Hals, noch immer einen Stein im Magen der dort wohl für immer gemütlich vor sich hin dümpeln wird.


Und genau das ist der Punkt, den die meisten nicht verstehen: Der Verlust der eigenen Familie hat mich nicht nur emotional gekostet. Er hat mich Arbeitszeit gekostet. Lebenszeit, Kraft, Fokus, Gesundheit. Und er kostet mich immer noch. Jeden Tag.


Wenn „loslassen“ so einfach wäre, wie einem oftmals suggeriert wird, dann gäbe es dafür nicht Tausende und Abertausende von Büchern. Es gäbe keine Therapieformen mit denen sich Millionen von Therapeuten und Therapeutinnen tagtäglich befassen, keine Selbsthilfeindustrie, keine Podcasts, keine Hörbücher, keine ganzen TikTok- und Instagram-Universen. Ich habe nicht losgelassen, weil mich plötzlich die Muse geknutscht hat oder ich auf einmal so irre spirituell erleuchtet war. Ich habe losgelassen, weil ich irgendwann schmerzlich begriffen habe, dass ich in diesem System nur verlieren kann. Dass „dazu gehören“ in meiner Familie für mich bedeutet hat, mich selbst kleiner zu machen und dass Liebe und Zuneigung dort zu häufig eine Währung war - geknüpft an Bedingungen, mit unverschämt hohen Zinsen, mit strengen Rückzahlungspflichten. Und vor allem, dass ich für meinen inneren Frieden immer diejenige sein musste, die schluckt, erklärt, vermittelt, rettet und repariert.


Und irgendwann war ich einfach... fertig damit. Nicht dramatisch fertig, nicht dieses, wie in Hollywood-Filmen, „ich schreie und renne mit perfekt sitzendem Makeup und frisierten Haaren durch den Regen“-fertig. Sondern diese Art fertig, die leise und gefährlich ist, weil es niemand mitbekommt. Weil sie nicht nach außen strahlt, sondern nach innen. Diese Art fertig.


Ich war lange Jahre stolz auf meine Disziplin, auf dieses „Ich funktioniere (immer noch)“, auf dieses „Wenn es laut wird, werde ich ruhig“. Auf das „Ich reiße mich zusammen, egal was ist.“ Und ja, das ist natürlich eine Fähigkeit. Aber diese Fähigkeit hat einen verdammt hohen Preis. Denn das „ruhig bleiben“ war nicht nur mein Charakter, es war Training. Frühes Training. Konditionierung. Wenn du schon früh als Kind merkst, dass Fehler nicht als Fehler behandelt werden, sondern als eine Art Einladung zur Demütigung, dann lernst du irgendwann nicht, besser zu werden. Du lernst schlicht, keine Angriffsfläche mehr zu bieten. Ich kenne das Gefühl so gut und genau: Bei Fehlern belächelt werden, herabgesetzt werden, nicht ernst genommen werden. Weil man inkompetent ist. Das sitzt nicht nur im Kopf, sondern tief verankert im Nervensystem und wenn du das lange genug mitmachen musst, macht das irgendwann etwas mit dir.


Und jetzt kommt das eigentlich Skurrile: Später im Leben nennen dich Menschen dann „resilient“ und „stark“. Manchmal bewundern sie dich sogar dafür. Ich kenne diese Sätze: „Wow, bist du diszipliniert! Toll!“ Bis du irgendwann merkst, dass das nicht gesund ist - sondern eine reine Überlebensstrategie. Und wenn jemand zuschaut, gibst du sogar noch mehr Gas. Nicht, weil du plötzlich so irre motiviert bist, sondern weil du gelernt hast: Anerkennung gibt es, wenn du etwas leistest. Wenn du funktionierst. Und - und das ist besonders hervorzuheben - wenn du keine Last bist.


Und genau da liegt er Kern: Der Verlust meiner Familie hat nicht nur alte Wunden aufgerissen, nein er hat dieses Muster sichtbar gemacht. Und sichtbar gemacht bedeutet vor allem, es in erster Linie für mich unbequem gemacht. Weil du es nicht mehr unbewusst abspulst, sondern plötzlich selbst dabei zusiehst.


Ich glaube aber, der härteste Teil der ganzen Geschichte ist nicht „kein Kontakt“. Das ist einfach, denn man hat ja seine Ruhe. Niemand ist da. Nein, der härteste Teil ist zu realisieren, dass das, was du lange Zeit „Familie“ genannt hast, in Wahrheit etwas ganz anderes war. Ein Machtgefälle, ein Rollenspiel, ein System aus Loyalitätsforderungen und ein Ort, an dem du eher eine Funktion hattest als einen Wert als Mensch, als Person. Und wenn man das realisiert, geschieht etwas, was wirklich weh tut: Du fängst an, nicht um Menschen zu trauern. Sondern um die Vorstellung einer Familie. Um etwas, das du gebraucht hättest. Um etwas, was du immer noch manchmal willst. Und das, obwohl du kognitiv längst verstanden hast, dass das dort nicht zu holen ist. Weil die das gar nicht können.


Das ist die Art Trauer, für die du keinen Blumenstrauß bekommst. Keine Beileidskarte, keine rührenden Worte. Denn, obwohl meine Familie für mich gestorben ist... leben die alle noch. Und genau deshalb ist es auch so schwer. Man trauert um Menschen, die noch leben und nur einige wenige Kilometer entfernt morgens aufstehen und ihren Tag planen. Ist das nicht absurd?


Absurd ist auch die Geschichte mit meinem Bruder. Das ist ein ganz eigenes Kapitel. Weil Geschwister in der Phantasie vieler Menschen eine Einheit zu sein haben. Denn „ihr kommt doch aus demselben Haus, dein Bruder wird dich doch verstehen“ Tja, naja... nein. Gleiche Herkunft bedeutet nicht automatisch gleiche Realität. Und schon gar nicht gleiche Loyalität. Ich habe so viele Jahre lang versucht, Dinge zu klären, zu erklären, Brücken zu bauen. Es gab Kontaktabbrüche, Wiederannäherungsversuche und am Ende eine Eskalation, die nicht einfach „ein Streit“ war, sondern eher eine letzte und finale Bestätigung dessen, was ich schon so lange weiß: Wir sind nicht auf derselben Seite. Und das ist bitter, weil es dich auf eine besondere Weise alleine und einsam zurück lässt. Denn wenn nicht einmal das Geschwisterband hält, woran soll man denn dann noch glauben?


Woran man auf jeden Fall nicht glauben oder sich verlassen kann ist, gemeinsames Eigentum. Das ist die perfide Bühne für alles, was in Familien ohnehin unterschwellig brodelt: und sogar hochoffiziell mit einem hübschen Grundbuchauszug. Das ganze Thema klingt nach außen so sachlich und ist doch innen so toxisch. Perfide ist es deshalb, weil du dich nicht einfach entziehen kannst, weil du ja mit drin hängst. Du kannst nicht einfach mit den Schultern zucken und sagen: „Ich mache jetzt Selbstfürsorge, ihr könnt mich alle mal“ während parallel irgendwelche Entscheidungen getroffen werden, die dich finanziell, rechtlich und emotional betreffen. Der Zementklotz fraß in den letzten Jahren so dermaßen viel Energie, auch obwohl ich die meiste Zeit nicht aktiv daran gearbeitet habe. Es hängt wie ein Damokles-Schwert über mir. Zu jeder Zeit, immer.


Der Verlust meiner Familie war nicht nur ein emotionaler Verlust. Er war auch ein wahrgewordener Fiebertraum eines jeden Organisators. Mit Deadlines, Konflikten, Dokumenten, Gesprächen die du danach stundenlang im Kopf zerpflückst, mit dem nagenden Gefühl ständig funktionieren zu müssen, weil sonst wieder irgendwas eskaliert.


Nach langer Zeit hatte ich irgendwann wieder Kontakt zu meinem Vater. Das ist meine persönliche kleine, zarte aber nicht minder komplizierte Baustelle. Nichts, was man romantisieren sollte, denn es ist kein „endlich ist wieder alles gut“, sondern eher ein vorsichtiges Annähern mit verdammt viel Sicherheitsabstand und doppeltem Boden. Mein Vater ist durchsichtig, irgendwie da aber irgendwie auch nicht: anwesend in einer Version, die sich selbst immer wieder ein Stück entzieht. Eigentlich habe nicht ich Kontakt zu ihm, sondern er Kontakt zu mir. Denn er bestimmt das Tempo, die Dosierung, die Tiefe. Er bestimmt, wann er sich meldet. Und wann eben nicht. Das ist keine aktive Zurückweisung, kein „ich will dich nicht“, es ist eher subtiler. Eine Art nicht ganz greifbar zu sein. Manchmal spüre ich Interesse, Wärme, Nähe, Sorgen. Sorgen um ihn, um seine Krankheit, wie er darunter leidet, wie er sich darüber definiert, wie sie ihm auch ein Stück weit Schutzschild bietet. Und dann ist da wieder Distanz, Verzögerung, Funkstille. Und mein Nervensystem kennt dieses Muster. Das ist nicht dramatisch im Außen, aber im Innen macht es etwas mit mir. Ich merke, wie ich wieder beginne, mich selbst zu regulieren. Nicht zu viel schreiben, nicht zu viel erwarten, nicht zu schnell investieren, nicht wieder in diese kindliche Hoffnung rutschen. Seine Krankheit rückt in eine Position, in der er automatisch derjenige ist, um den es geht. Und rational verstehe ich das. Aber emotional bleibt eine Leerstelle: ich bin nicht mehr das Kind, das wartet. Aber dieses Kind existiert noch immer in mir. Und manchmal, wenn auch selten, fühlt es sich an, als würde sich die Dynamik unmerklich wiederholen. Er im Zentrum seiner Realität, ich in der Position derjenigen, die das zu verstehen hat.


Sporadischen Kontakt zum lange abwesenden Vater zu haben, klingt für Außenstehende oft wie ein Happy-End. So nach dem Motto: Na also, geht doch. Nein. So funktioniert das hier nicht. Wieder Kontakt haben heißt auch, dass alte Fragen alle plötzlich wieder da sind. Und gleichzeitig aber auch dieser nüchterne Teil in dir, der dich ermahnt, langsam zu machen. Dem Frieden nicht zu trauen. Weil du gelernt hast, dass Familie eben nicht automatisch Sicherheit bedeutet. Wieder Kontakt zu haben heißt nicht, dass alte Wunden plötzlich wundersamerweise verschwunden sind. Wieder Kontakt haben heißt, die alten Wunden werden wieder spürbar.


Wenn du lange Zeit ohne Support System unterwegs warst, also emotional oder faktisch, dann baust du dir ein eigenes System. Du lernst, Dinge alleine zu tragen. Du gewöhnst dich daran, dass da niemand ist, der dich auffängt. Und irgendwann wird das zur Identität: „Ich brauche niemanden.“ Und dann kommt da plötzlich wieder jemand zurück in dein Leben, der zwar biologisch Vater ist... aber emotional eigentlich nur ein riesiges, knallrotes Fragezeichen. Ich merke, wie ich automatisch in eine Art Kontrollmodus gehe: ich analysiere Worte, Tonfälle. Scanne alles auf Verlässlichkeit, auf Konsistenz, auf Verantwortung. Alles Dinge, die dann nicht erfüllt wurden. Alles Dinge, die auch nie erfüllt werden. Kann der gar nicht. Können die alle nicht. Ich merke sehr deutlich, dass ich keine Illusion mehr möchte. Ich will kein „jetzt tun wir mal so, als wäre nie etwas gewesen“. Und ich merke auch, dass ich nicht mehr die Tochter bin, die darauf wartet, gerettet oder gesehen zu werden. Ich bin eine erwachsene Frau, die entscheidet, wie viel Nähe sie zulässt. Das verändert das Machtgefüge.


Früher hätte ich wahrscheinlich versucht, besonders verständnisvoll zu sein. Besonders „pflegeleicht“. Heute merke ich schneller, wenn ich beginne, mich wieder klein zu machen - aus Angst, dass Nähe sonst wieder verschwindet. Die eigentliche Arbeit hier ist es vor allem, nicht wieder in alte Muster zurückzufallen. Auch diese Form des Kontakts, so sporadisch und selten dieser auch vorkommen mag, kostet Kraft. Nicht ausschließlich im negativen Sinne, doch vor allem im bewussten. Ich reflektiere viel. Ich reguliere und ich halte Ambivalenz aus. Und Ambivalenz, das habe ich mittlerweile begriffen, ist unheimlich anstrengend. Es ist um ein Vielfaches einfacher, jemanden ganz zu idealisieren oder ganz und gar abzuschreiben. Doch beides trifft auf meinen Vater nicht zu: zwischen diesen beiden Extremen zu verweilen erfordert Reife. Und Nerven. Oh mein Gott, erfordert das Nerven. Ich merke, dass ich bedingt Nähe zulassen kann, ohne mich selbst komplett zu verleugnen. Ohne meine Grenzen zu verlieren. Und dass ich keine Schuld trage für die Jahre, die anders hätten laufen können. Die anders hätten laufen müssen.


Was jedoch selten jemand sieht ist, dass selbst wenn etwas vorsichtig und leise wächst, die Trauer um das, was gefehlt hat, dennoch präsent sein kann. Man kann zwar mit meinem Vater sprechen - unter bestimmten Bedingungen. Und dennoch kann ich gleichzeitig traurig sein über den Vater, den man gebraucht hätte. Das ist kein Widerspruch, sondern meine Realität.


Ich will das nicht mehr nur in Gefühlssprache ausdrücken. Also ganz konkret, was diese Familiengeschichte mich gekostet hat und immer noch kostet: Allem voran Zeit. Unzählige Stunden in Gesprächen, Texten, inneren Dialogen, in „was hätte ich sagen sollen“ in „warum bin ich so“, in „was stimmt nicht mit denen“. Und noch mehr Zeit dafür, mich wieder zu regulieren, nachdem ich getriggert war. Energie: Diese Art Energie, die du nicht mit Schlaf wieder auffüllst. Weil sie nicht körperlich leer ist, sondern mental. Das Nervensystem in Daueranspannung. Wenn du lange in einem System gelebt hast, das dich klein macht oder lächerlich macht, dich nicht versteht, sich das Maul über dich und dein Leben zerreißt, dann ist dein Selbstwert schlicht nicht mehr da. Beziehung und Nähe: denn ich habe viel Zeit damit verbracht, zu lernen dass Nähe nicht bedeutet, mich aufzugeben. Dass Loyalität nicht bedeutet, mich zu verraten und dass ich nicht automatisch „die Starke“ sein muss, die alles trägt. Gesundheit: Nicht nur im Sinne von Stress. Sondern im Sinne von: Wie sehr mein Körper und mein Kopf auf Alarm gepolt waren, ohne dass ich es als Alarm erkannt hatte. Meine ADHS-Diagnose mitten in den Dreißigern ist da auch so ein Punkt. Dinge werden im Rückblick plötzlich logisch und gleichzeitig tut es weh, weil du merkst, wie lange du dich durchgekämpft hast ohne zu wissen, was da eigentlich läuft. Und letztlich meine Identität. Wenn du deine Familie verlierst, verlierst du auch ein Stück Identität. Wer bin ich denn, wenn ich nicht mehr die Tochter, Enkelin oder Schwester in diesem System bin? Das klingt pathetisch, ist aber verdammt real. Du musst dich neu definieren: ohne die Bühne, auf der du so lange eine bestimmte Rolle gespielt hast.


Der härteste Satz, den ich gelernt habe ist: Ich bekomme die Familie nicht, die ich gebraucht hätte.


Nicht, weil ich nicht genug gemacht hätte. Nicht, weil ich mich nicht erklärt hätte. Sondern weil ein System, das von Schuld, Macht und Abwertung lebt, keine Beziehung auf Augenhöhe zulässt. Was bleibt, ist harte Arbeit. Nicht die Arbeit, die mich „zurück bringt“ in etwas, das es nie gab. Sondern die Arbeit, die mich zu mir bringt. Ich musste hart lernen, wie man Grenzen setzt, ohne mich dafür zu rechtfertigen. Trauer zuzulassen, ohne sie zu romantisieren. Meine Wut ernst zu nehmen ohne sie zu zerstörerisch werden zu lassen und vor allem, nicht mehr so zu tun als wäre das alles „eigentlich gar nicht so schlimm“. Weil es schlimm war. Weil es schlimm ist. Und weil es Folgen hat.


Das ist vielleicht die ehrlichste Beschreibung von mir in diesem Kontext: Ich bin nicht kaputt. Ich bin überarbeitet. Überarbeitet vom Aushalten, vom Funktionieren, vom stabil sein wenn andere instabil waren. Vom ruhig bleiben, wenn es laut wurde. Vom diszipliniert sein, wenn es weh tut.


Und jetzt lerne ich etwas, das sich viel schwerer anfühlt als Disziplin: Weich zu werden, ohne zu zerbrechen. Mich ernst zu nehmen, ohne im Vorfeld mit Leistung vorgelegt zu haben. Und nicht mehr zurückzugehen in Systeme, die mich nur mögen und akzeptieren, wenn ich angepasst bin.

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Das Tribunal

Letzte Nacht stand ich auf einer Bühne. Alles daran rief Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach, zu denen man mittags nach der Schule zu Uhrzeiten wie zwei Uhr nachmittags bereits vor dem Ferns

 
 
 
Die Kämpferin, die keinen Krieg mehr braucht

Ich werde dieses Jahr sechsunddreißig. Zum sechsunddreißigsten Mal jährt sich mein Geburtstag. Fühlt sich gar nicht so an, ich habe das Gefühl ich wäre viel jünger. Wie verhält man sich denn mit sechs

 
 
 
Wer nicht fragt, bleibt dumm

Irgendwann habe ich aufgehört, mir selbst zu glauben. Nicht abrupt. Nicht bewusst. Sondern schleichend. Ich saß da und wusste: Irgendwas stimmt hier nicht. Aber ich kam nicht mehr an diesen Punkt, an

 
 
 

Kommentare


bottom of page